Zeitreise: documenta 1955

Kunstwerke ausgewählter Ausstellungsräume im Fridericianum der ersten documenta im virtuellen Raum

Den Rundgang mit der 3D-Brille können Sie jeweils dienstags oder donnerstags zwischen 14:00 und 18:00 Uhr am Bildschirm verfolgen.

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Rudolf-Schwander-Straße 1, 34117 Kassel

Die documenta des Jahres 1955 gilt bis zum heutigen Tage als Meilenstein in der Ausstellungsgeschichte der Moderne. Ihr Initiator Arnold Bode realisierte mit dem Kuratorenteam eine Kunstschau in großem Maßstab, die moderne Werke höchsten Niveaus und von internationaler Herkunft präsentierte. Sie war ein herausragender Höhepunkt im kulturellen Leben nach dem Nationalsozialismus. Die Ausstellung mit Werken von Pablo Picasso, Fritz Winter, Piet Mondrian, Paul Klee und vielen anderen wurde ihrem Konzept, der künstlerisch orientierten Jugend Vorbild zu sein, mehr als nur gerecht. Die Kuratoren Bode und Haftmann dokumentierten das Potenzial und die Kontinuität der modernen Kunst. Dabei konnten sie Deutschland wieder als Mitglied der internationalen Wertegemeinschaft ausweisen.

Beim virtuellen Rundgang ist die kuratorische Pionierleistung der documenta 1955 zu sehen.

Die Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule Kassel ermöglicht einen neuen unmittelbaren Zugang zu dem Vermächtnis Arnold Bodes. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern gelang es, Teile der Szenografie der ersten documenta darzustellen und erlebbar zu machen. Es entstand eine Virtual Reality-Rekonstruktion von vier wichtigen Ausstellungsräumen im Fridericianum, die den Charakter der ersten documenta wiedergeben. Freuen Sie sich auf die Premiere dieser einzigartigen Zeitreise!

 

 

Bildnachweis: Motiv Museum Fridericianum © documenta archiv / Günther Becker • Motiv Arnold Bode © documenta archiv / Name unbekannt